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Quatsch und Seifenblasen

Eigentlich müsste ich jetzt lernen. Ich lerne auch gleich. Gleich!
Aber erstmal muss ich noch ein bischen Ordnung in mein Leben bringen. Und Computer spielen. Und sinnloses Bloggen
Ich muss noch irgendwelche Briefe unterschreiben und abschicken. Und Kaffee kaufen. Verdammt, Kaffee-alle ist so unerträglich. Und wenn ich mich morgen, 10 Minuten bevor ich aus dem Haus muss, aus dem Bett quäle, dann hat sich das noch nichteinmal gelohnt.
Grade sehe ich, dass ich auch dringend Wäsche waschen muss, und die vor einer Woche Gewaschene endlich abhängen. Das zieht aber mit sich, dass ich meinen Kleiderschrank aufräume, weil da ansonsten kaum Platz drinnen ist. Apropos, ich muss irgendwann demnächst ganz dringen Klamotten kaufen gehen. Ich brauche ne Hose, einen Rock und eine Jacke. Oh Gott, woher nehm' ich nur das Geld?
Ich habe heute auch noch garnichts gegessen. Naja, ist ja erst Nachmittag. Pizza ist lecker, vorallem mit ganz viel frischem Knoblauch.
Bevor ich aus dem Huas gehe müsste ich mich föhnen und umziehen, das gilt auch fürs waschen gehen. Zumindest die Klamotten gehen garnicht. Damit traut sich meine Eitelkeit nicht ins Treppenhaus. Also verschiebe ich das lieber mal.
Mein Gott, wann soll ich das alles bloß machen?
Ich glaube ich lerne lieber erstmal. Dazu muss ich nämlich nichts weiter tun als mich irgendwohin zu setzen. Und sitzen tu ich ja schon.
Freagle am 28.1.08 14:46


Weisheit des Tages

Die groben Fehler im Bild fallen einem immer erst auf, wenn man es mit Fineliner nachgezeichnet hat und somit nichts mehr verbessern kann.

Traurig aber wahr.
Taja am 19.12.07 19:09


Zwischenmenschliches

Ich wache auf und irgendwie ist alles verkehrt. Alles Normale, alles was mir täglich begegnet hat sich plötzlich für meine Wahrnehmung verändert. Normalerweise sehe ich die Dinge aus einem anderen Blickwinkel. Ich sehe das Positive, oder zumindest etwas, dass mich neutral stimmt. Heute sehe ich die Fehler, als ob man sie mit neonfarbenen Textmarkern markiert hätte.
In ein paar Stunden ist das wieder vorbei. Alles ist wie vorher, naja fast, so ganz kann ich das nicht vergessen. Aber woran liegt das eigentlich, dass mit das so plötzlich auffällt, dass es eben doch Dinge gibt in meinem Alltag, meinem Beziehungsalltag vorallem, die mich eigentlich massiv stören und die ich doch laufend ignoriere?
Irgendwann hat da mal eine Kompromissfindung stattgefunden. Wir haben zu zweit eine Diskussion oder einen Streit gehabt und uns letzlich auf etwas geeinigt. Mal war es die Beilegung einer Eigenschaft, mal die Eingrenzung, mal das "Damit Abfinden" als nicht-änderbar. Wie furchtbar negativ das klingt und wie furchtbar negativ an diesem Morgen auch meine Reaktion war.
Eine Beziehung ist eben auch ein ewiger Komporomiss. Es ist sehr viel Verzicht und Einschränkung. Oder ist das nur so bei uns? Vielleicht sind wir einfach nur sehr kompliziert. Aber das glaube ich nicht. Es gibt sicherlich Menschen bei denen das einfacher und anders läuft. Aber eine solche Beziehung will ich nicht. Auch wenn ich dann manchmal morgens Neonfarben sehe.
Ich sehe das so: Jeder Kompromiss ist eine Leistung von uns. Wir haben ein Problem und wir schaffen es dieses zu lösen. Das ist nicht so als müssten wir kleinbeigeben. Wir schenken dem anderen etwas. Ich schenke dir etwas mehr Geduld und du schenkst Sie mir. Ich schenke dir ein paar Sekunden längeres Nachdenken bevor ich im Streit etwas zu dir sage und du schenkst mir ein bischen mehr Ruhe.

Genauso wie du es zum Abschied gesagt hast:
Wir sind schon ganz gut, wir beide.
Freagle am 16.12.07 23:57


Quatsch und Seifenblasen

Ich habe gerade eine alte, von mir verfasste E-Mail gelesen in der folgendes stand: Es gibt sehr seltsame zusammengesetzte Wörter wie z.B. merkwürdig: merk + würdig und romantisch: roman + tisch

vorallem ersteres finde ich nach wie vor sehr merk würdig.
Freagle am 7.11.07 22:44


Stimmungstag

Heute ist ein Stimmungstag. Ein Tag der von einer Stimmung getragen wird. Ich sitze in einer Kapsel, so ganz und gar abgegrenzt von allem anderen. Was ist draußen für ein Wetter? Ich sehe aus dem Fenster und sehe es nicht. Ich sehe Nachrichten und verstehe die Sprache der Sprecher nicht mehr. Heute sendet die Welt keine Signale an mich und ich bin eingekapselt. Dafür sende ich laufend Signale an mich selbst. Und sei sagen: du bist tot tot tot, aber gleichzeitig lebe ich, weil ich heute aktiv zur Verbesserung meines Lebens beigetragen habe, durch das Fällen einer Entscheidung. Und auch wenn es nur eine Kleinigkeit war um die es ging, so viel es mir doch schwer. Und es ist ein erfolg. Aber meine Stimmung ist trotzdem dadurch getrübt. So als ob ich das nicht geschafft hätte. Weil das wohl meistens der Fall ist. Ansonsten ist da nur noch diese Herbstdepressivität und das obwohl ich den Herbst doch am liebsten mag. Ein Telefon wäre gut, dann könnte ich mit jemandem Reden. Denn ICQ scheint kein Ersatz zu sein.
Morgen sieht die Welt wieder anders aus. Morgen ist ein anderer Stimmungstag.
Freagle am 28.10.07 21:56


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